Zu meiner Person

Viel Interessantes, viele Erfahrungen konnte ich bis jetzt in meinem Leben erfahren.
Die Lebenslehre scheint mir wichtiger als die unten aufgeführten Titel und Ausbildungen.
Gelernt habe ich vor allem, Vertrauen ins Leben und in mich zu haben.
In Anlehnung an Vaclav Havel (er bezog es auf die Hoffnung):
Vertrauen ist nicht hoffen, dass etwas gut ausgeht, sondern die Sicherheit, dass etwas Sinn macht, wie auch immer es ausgeht.
Dieses Vertrauen, meine Erfahrungen und mein Wissen möchte ich weitergeben – und auch ausweiten. Meine Beruf als Arzt gibt mir dazu die optimale Möglichkeit – wofür ich sehr dankbar bin, auch meinen Patienten und Patientinnen.

Zu meiner Entwicklung gehört auch der bewusste Einbezug (oder Ausschluss) einer spirituellen Dimension. Die «spirituelle Medizin» ist mir zunehmend ein Anliegen. Sie führt zur Erweiterung unserer Optik. Dann kann neue Energie in den Lebensprozess einfliessen – und das hat nichts mit Glauben zu tun. Es hat damit zu tun, Mögliches nicht abzublocken, sonder offen zu werden für Neues.

Wenn es mir vergönnt ist, im dritten Lebensabschnitt Sinn, Vertrauen und Lebensfreude zu vermitteln, dann ist das so wertvoll wie meine vorherige Tätigkeit als praktischer Arzt.

Geboren bin ich 1950 in der Stadt Zürich als zweites von drei Kindern.
Meine Eltern zogen vom Land in diese Stadt, die sie sehr lieben und schätzen lernten. Hier wuchs ich wohl behütet mit meinen beiden Schwestern auf.
Nach dem regulären Schulbesuch folgte ein Welschlandaufenthalt und die kaufmännische Lehre in der IBM.
Durch verschiedene Tätigkeiten wie Zügelmann und Lastwagenchauffeur konnte ich viele Erfahrungen machen, die mir heute noch hilfreich sind.
Ab dem 16. Lebensjahr machte ich viele Reisen, erst durch Europa, später in Afrika und Südamerika. Das Geld dafür verdiente ich im kaufmännischen Bereich und mit Lehrertätigkeit. Prägend waren auch die Ereignisse 1968, die ich hautnah miterlebte.
Die kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene besuchte ich schliesslich mit dem Ziel, Medizin zu studieren.
Auf meiner Südamerikareise lernte ich meine künftige Frau Norma aus Argentinien kennen. Zusammen können wir uns an den Töchtern Silja und Lea freuen.

  • Im Herbst 2010 Konzentration auf die Arztpraxis für Psychosomatik in Zürich nach Übergabe der Hausarztpraxis in Bonstetten an Dr. med. Markus Vergin
  • Ergänzende «alternative» Selbsterfahrungen und Ausbildungen in Regressionen, Systemstellen, Atemtherapie und anderem mehr
  • Diverse Weiterbildungen, insbesondere Fähigkeitsausweise für:
    Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM) 2001
    Praxislabor (KHM) 2002
    Sachkunde für dosisintensives Röntgen (KHM) 2004
    Delegierte Psychotherapie (FMPP) 2005
  • Seit 1998 zusätzliche Praxisräumlichkeiten in Zürich für Gesprächstherapie
  • Dorfpraxiseröffnung 1990 in Gemeinschaft mit Peter Kern in Bonstetten
  • Assistenzarzttätigkeit im Rahmen der Ausbildung zum Arzt für Allgemeine Innere Medizin (Frauenheilkunde, Chirurgie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Rheumatologie, Praxisvertretungen)
  • Während Jahren war ich Präsident der Ärzte gegen Tierversuch in der Medizin und in der Arbeitsgruppe risikoarmer Umgang mit Drogen (ARUD)
  • Tropenmedizinkurs und Ärztekurs Anthroposophie in Basel 1984
  • Dissertation «HIV-assozierte Bluttransfusionen»
  • Medizinstudium in Zürich 1977 – 1983
  • Maturität 2. Bildungsweg an der KME
  • Kaufmännische Lehre 1967-1970

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