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Gesprächstherapie

Die Sprache und damit das Gespräch ist eine grundlegende Eigenschaft des Menschen und eine grossartiges Therapieinstrument.
In der Gesprächstherapie werden die Probleme, Themen, Anliegen des Patienten aufgezeigt, um eine Klärung und Besserung oder sogar Heilung des Zustandes herbeizuführen.
Es gibt verschiedene Techniken des Gespräches.
Im Vordergrund – das zeigen alle Studien – steht jedoch die Empathie (gegenseitiges Verständnis) und die Herzlichkeit, sowie das Vertrauen in die Selbstheilungskraft (Salutogenese).
Die existentielle Therapie von Irvin D. Yalom ist für mich sehr überzeugend und führt unter anderem auch dazu, dass ich die Spiritualität bei Bedarf mit zum Thema mache.

Lachen und Weinen sollen in den Therapiestunden Platz haben, auch kann eine Provokation (Hervorrufen einer Antwort) einmal wertvoll sein. Nicht zu unterschätzen ist das Schweigen in der Gesprächstherapie – oft kommen Worte und Sätze erst dann zu ihrem Sinn.

Gedankengänge können auch gezeichnet werden – vom Patienten oder vom Therapeuten – und können sich besser einprägen. Gefühle mögen sich oft beim Malen besser äussern.

Im Rollenspiel können die aufgetretenen Themen (siehe auch Innere Anteile) dargestellt werden. Auch das Aufstellen von Figuren kann als Hilfsmittel zur Klärung und Bewusstwerdung benutzt werden.

Die Hilfe suchende Person wird oft auch aufgefordert, an Themen ausserhalb der Sitzung selbständig zu arbeiten und sich entsprechende Gedanken zu machen oder Übungen durchzuführen.

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